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Duck­Duck­Go AI Chat

Lese­dau­er 2 Minu­ten

Duck­Duck­Go ist bekannt für strik­te Daten­schutz­richt­li­ni­en und bie­tet nun auch einen AI Chat. Der kürz­lich vor­ge­stell­te KI-Chat­bot lässt sich nicht nur kom­plett anonym nut­zen, son­der ist zudem auch kos­ten­los. Die­ser neue Chat­bot bie­tet Nutzer:innen die Mög­lich­keit, mit ver­schie­de­nen bekann­ten KI-Model­len zu inter­agie­ren. Somit fin­det auch kei­ne Nut­zung der Daten zu Trai­nings­zwe­cken statt, da die Iden­ti­tät ver­bor­gen bleibt.

Funk­ti­ons­wei­se

Der neue Chat­bot von Duck­Duck­Go ist über ver­schie­de­ne Platt­for­men zugäng­lich wie duck.ai, duckduckgo.com/chat oder direkt über die Such­ma­schi­ne im ent­spre­chen­den Rei­ter. Nutzer:innen haben die Wahl zwi­schen vier ver­schie­de­nen KI-Model­len wie ChatGPT 3.5 Tur­bo, Anthro­pics Clau­de 3 Hai­ku, Metas Llama 3 und Minstrals Mix­tral 8x7B. Der Dienst ist zwar kos­ten­los, jedoch gibt es ein täg­li­ches Nut­zungs­li­mit, des­sen genaue Höhe nicht bezif­fert wird.

Anony­mi­tät und Datenschutz

Um die Anony­mi­tät der Nut­zer zu gewähr­leis­ten, ersetzt Duck­Duck­Go die IP-Adres­sen der Nutzer:innen durch die eige­ne IP-Adres­se des Unter­neh­mens. Dies bedeu­tet, dass die Betrei­ber der Chat­bot-Model­le, wie bei­spiels­wei­se Ope­nAI, nur sehen, dass alle Anfra­gen über Duck­Duck­Go kom­men. Dar­über hin­aus wer­den die Daten der Chats nicht für das Trai­ning der KI-Model­le ver­wen­det. Duck­Duck­Go hat Ver­ein­ba­run­gen getrof­fen, wel­che sicher­stel­len, dass die­se Daten spä­tes­tens nach 30 Tagen zu löschen sind.

Zukunft

Der­zeit ist der Chat­bot nur in einer kos­ten­lo­sen Ver­si­on ver­füg­bar, Duck­Duck­Go plant jedoch in der Zukunft auch kos­ten­pflich­ti­ge Plä­ne anzu­bie­ten, die­se bie­ten dann höhe­re täg­li­che Nut­zungs­li­mits und fort­schritt­li­che­re Chat-Model­le. Zudem wird das Ange­bot an ver­füg­ba­ren Chat­bots erwei­tert und zusätz­li­che Fea­tures eingeführt.

Trans­pa­renz

Mit dem “Fire But­ton” kön­nen Nutzer:innen Chats löschen, wenn die­se von vor­ne begin­nen wol­len. Duck­Duck­Go spei­chert die Chats nicht dau­er­haft und obwohl die Anbie­ter der Model­le die Daten kurz­fris­tig sichern könn­ten, müs­sen die­se spä­tes­tens nach 30 Tagen gelöscht wer­den. Die­se Maß­nah­men unter­strei­chen das Enga­ge­ment von Duck­Duck­Go für den Daten­schutz und die Sicher­heit der Nutzerdaten.

Daten­schutz

Duck­Duck­Go tritt mit die­sem neu­en KI-Chat­bot in einen bereits gut besetz­ten Markt ein. Ande­re Anbie­ter wie Ope­nAI, Goog­le und Micro­soft haben eben­falls KI-gestütz­te Diens­te und Chat­bots im Ange­bot. Duck­Duck­Go dif­fe­ren­ziert sich jedoch durch sei­nen Fokus auf Daten­schutz und Anony­mi­tät, was ins­be­son­de­re für Nut­zer attrak­tiv sein könn­te, die ihre Pri­vat­sphä­re schüt­zen möch­ten. Dies ist ein bedeu­ten­der Schritt in Rich­tung siche­rer und anony­mer Online-Inter­ak­tio­nen. Mit der Kom­bi­na­ti­on aus star­ken Daten­schutz­maß­nah­men und der Nut­zung fort­schritt­li­cher KI-Model­le wird eine attrak­ti­ve Alter­na­ti­ve dar­ge­stellt. Natür­lich bleibt abzu­war­ten, wie sich der Markt ent­wi­ckelt und wel­che wei­te­ren Fea­tures Duck­Duck­Go in Zukunft einführt.

Also las­sen Sie sich gut beraten.

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